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Frauen. Krieg. Lustspiel

von Thomas Brasch
Premiere: November 2000 im
Maschinenhaus in Essen

Mit dem Stück „Frauen. Krieg.
Lustspiel“ stellt Cantadoras
ein Stück jenseits puristischen
Sprechtheaters vor.

Zwei Frauen, Rosa und Klara,
Gefangene ihrer eigenen Geschich-
ten und Vergangenheit, verlassen
den Ort ihrer Geschichte, die
Wäscherei, nicht mehr. Draußen
herrscht Krieg.
Durch eigene Verluste und
Verletzungen geprägt, flüchten
sie sich in die Erschaffung
ihrer Welt, ihrer persönlichen
Wahrheit, welche sie gleichfalls als
Waffen gegeneinander benutzen.
Es verwischen sich Realität und
Imagination, so dass es scheint, als
seien sie selbst nur noch Trugbilder
ihrer Imagination.

       

 

Kritiken

...Ein Werk, das durch seine
Expressivität und seine stilistischen
Mittel zum Erlebnis wurde.
Bühnenbild (Tilo Steffens) und
Kostüme (Rupert Franzen) trugen
zum Erfolg bei. - NRZ -

...Wahrlich kein Lustspiel, was die
beiden kraft- und ausdrucksvollen
Schauspielerinnen Adriana Kocijan
und Janin Roeder in der
ungewöhnlichen Regiearbeit
von Frank Hörner da
aufführten... - WAZ -

...Man behält einige wirklich starke
Bilder zurück von diesem
Theaterabend. Immer wiederkehrende
Bilder aus dem Krieg Frau
gegen Frau, der ganz leise
abläuft... - Coolibri -

 


Die Beteiligten

Mit Adriana Kocijan und
Janin Roeder

Regie: Frank Hörner
Bühnenbild: Tilo Steffens
Kostümdesign: Rupert Franzen
Set-Bau: Reiner Barzel
Licht: Arno Bröker und
Wolfgang Welau
Grafikdesign: Christine Burlon
Fotos: Ursula Kaufmann

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