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Lesungen
Grenzgänge
Eine Lesung zum Thema
Sterben/Tod
Wir werden unserem Tod nie
begegnen und trotzdem fürchten
wir ihn.
Eine lustvolle, humorreiche Reise
durch die Literatur und der
Auseinandersetzung mit der
eigenen Endlichkeit. Wir sind
schnell mit Sprüchen wie:
Der Tod ist unausweichlich.
Sterben müssen wir alle….
Wenn es jedoch darum geht,
sich damit zu beschäftigen und
die eigene Endlichkeit zu
begreifen, schieben wir es weit
von uns weg. Wie kleine Kinder
verschließen wir unsere Augen,
nach dem Motto: Denk ich nicht
daran, wird sie mich auch nicht
ereilen. Das paradoxe ist:
Menschen, die sich mit ihrer
eigenen Endlichkeit konfrontieren,
leben. Leben intensiver, genussvoller.
Gelesen von:
Adriana Kocijan und Janin Roeder,
in Kooperation mit der Buchhandlung im
Grillotheater/ Essen. Première am 6.4.2008
im Grillocafé/Frühstücksmatinée

Como agua para chocolate
von Laura Esquivel
„Eine kulinarisch szenische
Lesung mit Musik“
Auf dem Küchentisch inmitten
der herrlichen Düfte von Thymian,
Lorbeer, Koreander, Milch und
Honig erblickt Tita das Licht
der Welt.
Sie wächst zusammen mit ihren
Schwestern, der Hausköchin und
ihrer Mutter auf. Sie ist eine
junge mexikanische Frau, die das
Leben liebt und die Gabe zu
kochen von Nacha, der Haus-
köchin vererbt bekommt.
Dann tritt die Liebe in Form von
Pedro in Titas Leben. Sie bringt
ihr viele bewegte Stunden, voller
Traurigkeit und Sehnsucht,
bis – nach einer scheinbaren
Unendlichkeit – diese beiden
endlich zusammenfinden.
Zwischen Streit und Versöhnung,
Verlust und Wiedersehen wird in
der Küche gehackt, zerkleinert,
gewaschen, zermahlen und
gerührt.
Und so manches Mal übertrifft
sich Tita in ihrer Kunst den
Gaumen zu verwöhnen.
Gelesen von:
Adriana Kocijan und Janin Roeder
Musik: Patrick Beyer
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Xocolatl
„Eine szenische Lesung mit
Musik, Zauber und Pralinen“
Ein kleines Dorf in Frankreich
eine Chocolaterie,
süße Verführungen, offene Herzen, Liebe, Hass, Vorurteile und ...
Gelesen von:
Adriana Kocijan und Janin Roeder
Musik: Patrick Beyer
Wir gehen,
die Herzen im Staub
Gedichte von Ingeborg
Bachmann
Präsentiert werden einige der
Gedichte von Ingeborg Bachmann,
die auf unterschiedliche Art
und Weise Einblick gewähren in
ihre immer wiederkehrenden
Themen Angst, traumatische
Erlebnisse ihrer Kindheit und
Jugend und ein unüberwindliches
Gefühl innerer Leere.
Die Sprache ist das Instrument
für Ingeborg Bachmann sich
Raum zu schaffen und die Systeme
anzuklagen, die für die
Zerstörung einer ganzen
Gesellschaft und das innere Zer-
brechen eines jungen Lebens
verantwortlich sind.
Besonders in ihren Gedichten
schwingen - allerdings
verschlüsselt - die intensiv
erlebten, leidvollen
Erfahrungen mit.
Es liest: Janin Roeder
Rauminstallation und Musik:
Suse Morawietz
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Da-Da-Zwischenreden
Eine collagierende Lesung
zu Hannah Höch
„Mit - Streit - Er - In - Der -
DADA- Bewegung“ um 1920
Blickpunkt Photomontage /
Montage / Collage. Teile von
Hannah Höch´s schriftlichem wie
bildnerischem Lebenswerk werden
bearbeitet, verarbeitet,
eingearbeitet gelesen, verlesen,
zerlesen.
Gelesen von:
Adriana Kocijan und Janin Roeder
Auf der Suche nach einer
verlorenen Liebe
Ausschnitte aus Liebesbriefen,
die auf ihre Weise einzigartig
sind.
Geschrieben im Jahre 1943,
Prager Gefängnis Pankraz.
Eine außergewöhnliche
Liebesgeschichte - gelebt
ausschließlich in Briefen und
Kassibern - zwischen Marianne
Golz-Goldlust und Richard Macha
von Zelle 38 zu Zelle 41.ihres
Todesurteils durch das Fallbeil
warten.
Sie kennen sich nicht, sie haben
weder eine gemeinsame Vergangenheit
noch Zukunft. Gemein ist ihnen
fatalerweise nur, daß sie auf die
Vollstreckung angeordnet von
Hitlers Sondergericht.
"Mein Liebling! Ich freue mich über
Deinen Brief. Ich habe ihn schon
viermal gelesen und erröte jedesmal
von neuem." "Alle meine Gedanken
und mein Herz wandern zu Dir.“
Gelesen von:
Clemente Fernandez, Adriana Kocijan
und Janin Roeder
Erarbeitet von Bettina Dornberg
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