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Macbeth
Premiere: August 2001 im
Theater im Depot
Schon 1605 beschäftige sich
Shakespeare mit der Machtgier
und der Missgunst, der
Menschen und hat diese Themen
in seiner Tragödie „Macbeth“
verarbeitet.
Die Koproduktion von Cantadoras
und F.Hörner Produktion stellt
diese Tragödie in einer auf
vier Schauspieler/innen
reduzierten Aufführung vor.
Die Prophezeiung der Hexen,
dass Macbeth König und Banquo
Ahn von Königen wird, steht am
Anfang dieses Stücks. Das große
Spiel um Herrschermacht beginnt.
Getrieben von seiner Frau begeht
Macbeth den Königsmord. Doch er
muss die Zeugen des Verbrechens
töten und die, die ihn
verdächtigen.
Er mordet weiter, bis er am Ende
selbst getötet wird. Ist Macbeth
Schicksalsmaterial der Hexenwelt,
jeder Verantwortung für sein
Handeln entbunden?
Oder ist die Hexe nur Spiegel der
Welt und vom Menschen erdachter
Erklärungsmechanismus für seine
Grausamkeit?
Macbeth betätigt den Mechanismus
und wird von ihm in letzter
Konsequenz zermalmt.
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Kritiken
...Das Cantadoras Ensemble,
ein junges, experimentier-
freudiges Team aus dem Ruhr-
gebiet, lässt sich in seiner
minimalistischen Inszenierung,
weitgehend von der rituellen
Gestik der japanischen Tradition
leiten...
Der Eiseskälte und Kompromiss-
losigkeit dieser Inszenierung
kann man sich kaum entziehen.
Sie lässt einem keine Chance,
der Reise ins Herz der
Finsternis...zu entkommen...
- Rheinische Post -
...Das schlichte Bühnenbild
von Tilo Steffens und die ebenso
einfachen wie schönen Kostüme
von Rupert Franzen sind rein
funktional und ermöglichen so den
vier Schauspielern ein Agieren in
zehn verschiedenen Rollen und auf
verschiedenen Ebenen...
Der Frank Hörner & Cantadoras
Produktion ist es gelungen, mit
einer Mischung aus Bewegungs-
und Sprechtheater, angereichert
mit den Elementen des
Musiktheaters, die im Macbeth
vorherrschende Frage nach der
Motivation für Mord und
Totschlag zeitlos zu
präsentieren... - WZ -
...mit einer eigenwilligen Bühnen-
sprache zwischen Sprech-,Tanz
und Musiktheater setzt das
eingespielte Ensemble das 400
Jahre alte Shakespeare Drama...
mit sparsamen Gesten um...Dabei
hält es sich an die traditionelle
Intonation der Gründgens-Ära.
Das aber mit Bravour... - NRZ -
...Frank Hörner vermittelt in
seiner Inszenierung des Fünfakters
mit dem Ensemble „ Cantadoras“
auf beklemmende Weise Gefühle
von Angst...
Völlig ungekünstelt ist das Spiel
der Schauspieler. Günter Schaupp
ist eine großartiger Macbeth...
Janin Roeder zeigt die Lady
Macbeth auch als kritische, die
Liebe hinterfragende Frau,
Clemente Fernandez als Banquo
und Macduff und Adriana Kocijan
als Hexe zeigen mit ihrem
intensiven Spiel die Visionen von
Albträumen, die die Figuren
haben... - Ruhr Nachrichten -
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Die Beteiligten
Mit Adriana Kocijan,
Janin Roeder,
Clemente Fernandez und
Günter Schaupp
Regie: Frank Hörner
Bühne: Tilo Steffens
Kostüme: Rupert Franzen
Komposition: Corinna Herrath
Musikerinnen:
Donja Djember (Cello)
Corinna Herrath (Klavier)
Katrin Mickiewicz (Viola)
Malgorzata Zbroja (Oboe)
Beleuchtung: Arno Bröker
Produktionsleitung: Gabriele Kloke
Tonaufnahmen: Michael Volkmann
Fotos: Ursula Kaufmann

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