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Stadtschläfer 2
Eine Koproduktion mit
Theater Rampe Stuttgart
Premiere:
Dienstag, 17 Januar, 2006
An den Verhältnissen irre
werden. So irre werden, dass
man sich in eine lebende Bombe
verwandelt.
Wie aber kann man sich davor
hüten zu zünden oder gezündet
zu werden? Das ist das Problem
von Frau K.
Frau K. hat Angst. Sie verlässt
ihre Wohnung nicht mehr, hat
sich eingesponnen in einen
Kokon aus Erinnerungen und
Stimmen. Aber Frau K. spinnt
nicht, sie ist nicht verrückt,
sondern verantwortungsbewußt.
Sie hat sich bei vollem
Verstand eingesperrt, weil sie
fürchtet, sie könnte da draußen
in der Stadt, in der Welt,
explodieren. Weil man sie mit
all diesen Fernsehbildern
bombardiert. Weil man sie mit
all diesen öffentlichen
Meinungen attackiert. Weil sie
dunkle Haare und schwarze Augen
hat. Weil sie einen Rucksack
trägt. Weil man Täter braucht.
Weil sie zur Täterin werden
könnte.
Das Solostück „Stadtschläfer 2“
handelt vom allgegenwärtigen
Terrorismus und spielt
durch – stumm und mit Worten –,
wie ein Mensch zur lebenden
Bombe (gemacht) wird.
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Kritiken
„Es ist alles andere als ein
fader Monolog. Nicht nur,
dass der Text in seiner
ganzen Brisanz auf den
Zuschauer so vertraut wie
beklemmend wirken kann, die
hervorragende Darstellung tut
ihr Übriges dazu, sehr viel
Lebendigkeit in dieses
Wiegenlied vom Tod hinein
zu weben.“
- Ludwigsburger Kreiszeitung -
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Die Beteiligten
Von: Peter Blie
Mit: Adriana Kocijan
Konzeption: Adriana Kocijan
Regie: Eva Hosemann
Bühne: Tilo Steffens
Lichtdesign: Ingo Joos
Kostüme: Janin Roeder

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