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Ich bin was Du vergessen hast
Premiere: Januar 2004 im
Ringlokschuppen Mülheim/Ruhr
Mit der Produktion
„Ich bin was Du vergessen hast“
geht das Ensemble Cantadoras auf
Spurensuche nach den Obsessionen
des Vergessens und der
Konstruktion von Erinnerung und
Identität.
In assoziativen Bildern und
Fragmenten wird eine Reise durch
Vergangenes angetreten.
Es sind kleine Geschichten und
Momentaufnahmen von Verlusten
und Verlorenem, von Menschen,
die man längst vergessen hat
und Gefühlen, die keinen Platz
mehr finden, von Träumen, die
irrelevant scheinen und von
alltäglichen Vergeßlichkeiten.
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Kritiken
Zaghaft zucken die Figuren.
Gebannt blickt das Publikum
auf die Darstellerinnen um keine
der kleinen Bewegungen zu
verpassen. Allmählich verstummen
die letzten Akkorde der Musik…
Immer wieder treffen die
Zuschauer die Darstellerinnen
in bekannten Alltagssituationen.
Immer wieder gibt es kleine
Pausen und immer wieder viel
nackte Haut.
Doch die Pausen zwischen den
vielen mal kurzen, mal langen
Szenen beweisen auch, wie gut
das Duo nicht nur in den Szenen
harmoniert.
Wenn die Szenen enden, lächeln
sich die Schauspielerinnen
erleichtert an, flüstern sich
etwas ins Ohr und helfen
sich gegenseitig aus den
Kleidern. Harmonisch ist
vieles – so auch Licht und Musik,
die dem Zuschauer helfen, sich
in den Geschichten zu verlieren…
„Ich bin was Du vergessen hast“
bietet den Zuschauern eine
einmalige Möglichkeit sich in den
Szenen wieder zu finden und sich
so an manch Vergangenes aus dem
eigenen Leben wieder zu erinnern.
- NRZ -
...Die melancholischen Szenen
wechseln unvermittelt in
Slapstick über. Und diese
Pantomime ist wiederum zum
„Totlachen“ gut...
- WAZ -
Die verträumten, ahnungslosen
Gesichter der Zwei erinnern an
die Stummfilmzeit. Die Spannweite
ist groß: Inmitten der stillen
Gefühlsströme ist Platz für
aufblitzende Heiterkeit...
- Neue Presse -
Janin Roeder und Adriana Kocijan
wurden zu Recht für das
NRW-Theaterzwangfestival im März
ausgewählt.
Eine fast leere Bühne mit
aufgeklebtem Spielbrett. Acht
Felder, die vage auch an alte
Strassenhüpfspiele erinnern.
Darauf inszeniert das Ensemble
Cantadoras ihr neues Stück
"Ich bin was du vergessen hast".
Acht Szenen, acht verstörende
Bilder. Eine Spurensuche, eine
Konstruktion von Erinnerung.
Die Musik dafür schrieb
Eckard Koltermann, kein
Unbekannter auf den freien
Bühnen in Nordrhein- Westfalen...
Ein typischer, verwirrender
Cantadoras Abend... . - TAZ -
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Die Beteiligten
Von und mit
Adriana Kocijan und Janin Roeder
Musik/ Komposition:
Eckard Koltermann
Text: Peter Blie
Bühne: Tilo Steffens/
Adriana Kocijan
Kostüme: Janin Roeder
Licht: Jens Piske
Audiomontage: Björn Pauli
Bühnenbau: Tom Mantowski
Fotos: Ursula Kaufmann
Eine Koproduktion mit dem
Ringlokschuppen Mülheim /Ruhr
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