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Verwandlungen
frei nach Ovid
Ein Theaterspektakel für
3 Schauspieler und 1 Musiker-
in, für Kinder ab 8 Jahre,
Dauer: ca. 70 Minuten
Premiere: September 2004 im
Katakomben Theater im
Girardethaus Essen
Fünf Geschichten über
Verwandlungen, die eine
eigene Form von Wahrheit in
sich tragen, die Wahrheit
der Verwandlungen.
Götter sind letztendlich
genauso wie Menschen ver-
letzlich, eifersüchtig,
neidisch. Sie sind
hinterhältig und mordlüstern,
respektlos, machtgeil,
traurig und vor allem
eigensinnig.
Das Gefährliche bei den
Göttern ist nur, dass sie
sich und andere
verwandeln können.
Kennst du die Geschichte von:
... Io, der Tochter des
Flussgottes Inachus, die von
Jupiter, Ehemann von Juno,
in eine Kuh verwandelt wurde...
... Phaeton, dem Sohn des
Sonnengottes Phoebus,
der einen brennenden Beweis
will, dass Phoebus tatsächlich
sein Vater ist ...
... Dryope, die, nachdem sie
eine Lotusblume pflückte, zu
einem Baum wird und ihre
Schwester nun ihren Sohn
Amphissus pflegt ...
... der unzufriedenen Juno,
die Tisiphone davon überzeugt
die glückliche Familie -
Athamas und Ino, mit deren
beiden Kindern -, unglücklich
zu machen ...
... den Göttern, die sich über-
legen, wie sie die Menschen
vernichten sollen, und
Deucalion und Pyrrah die Flut
überleben und sogar mit
Steinen die Menschheit
retten ...
Antike Mythen und
Geschichten werden im
jetztzeitigen Kontext stehen.
Das Thema Verwandlungen birgt
in sich eine ganze Palette
von Herangehens- und
Betrachtungsweisen.
Unser ganzes Leben ist
durchzogen von Wandlung und
Veränderung. Dabei sind die
Wandlungen vom Kleinkind zum
Kind, von der Kindheit in die
Pubertät, von der Pubertät
zum Erwachsenwerden und
schließlich zum Altwerden,
welches den Lebenskreislauf
schließt,
die Einschneidendsten in
unserer jeweiligen
persönlichen Geschichte.
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Kritiken
...Die „Verwandlungen“
erreichten einen selten
gesehenen Fluss. Die
einzelnen Geschichten und
Szenen schlossen schwebend
aneinander an, mit der
wundervoll farbigen
Bühnenausstattung und
Beleuchtung und der
zauberhaften Live-Musik
von Katrin Mickiewicz
erreichte das Stück die
Anmut und Leichtigkeit
eines schönen Traums...
Auf diese haben sich
während des Spiels nicht
nur die Darsteller zigmal in
immer wieder andere Ovidische
Figuren verwandelt, sondern
auch die jungen Zuschauer
eine erste Einsicht in den
großen Schatz der Personen-
und Handlungskonstellationen
der antiken Mythologie
bekommen.
- Ruhr Nachrichten -
Kinder- und Jugendtheater
geht auch ohne Kasperle
und Zeigefinger.
Das cantadoras- Ensemble
bleibt seinen Qualitäten
treu....
In Essen zeigt die Truppe
das Stück „ Verwandlungen –
frei nach Ovid“ und geht
damit neue Wege. Weg vom
sozialpädagogischen
Zwangs-Aufklärungs-Theater
der 70er Jahre.
Weg vom schreiend bunten
Trallafitti mit Clownskostüm
und dummen August. Cantadoras
nimmt die Kinder und
Jugendlichen ernst, verlangt
ihnen etwas ab, und glaubt
an die rohe Faszination der
Bühne selbst...
Möglich machte diesen
Nachmittag die
Kunststiftung NRW, die mit
ihrer Förderung bei einer
der besten freien
Theatergruppen im größten
Bundesland richtig
gelegen hat. - TAZ -
Was die cantadoras in der
folgenden Stunde erzählten,
spielten, mit wenig Requisiten
auf der Bühne oder in den
Köpfen der Zuschauer entstehen
ließen, war absolut spannend,
komisch, schaurig und dann
wieder betörend... - WZ -
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Die Beteiligten
Von und mit
Adriana Kocijan
Janin Roeder
Thomas Rascher
Komposition/Musik:
Katrin Mickiewicz
Endregie: Renate Heuser
Kostümbild: Rupert Franzen
Lichtdesign: Ingo Jooß
Set-Bau: Tom Mantowski
Szenische Mitarbeit:
Barry L. Goldman
Produktionsleitung: Ief Parsch
Grafikdesign: Christine Burlon/
Benedikt Deitmar
Fotos: Ursula Kaufmann
Preisträger
Theaterzwang Dortmund 2006
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